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Hinter den Kulissen: Abenteuer Nepal

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Der Anfang unserer Reise war Anfang Januar 2013 der Zeitungsartikel in der MZ „Spende für Krankenhaus in Nepal“. Darin stand, dass Dr. Neumaier zwei Assistentinnen nach Nepal zum Erfahrungsaustausch für CT und Röntgen schicken möchte. Kaum gelesen meldeten wir unser Interesse gemeinsam mit anderen Kolleginnen an. Mit Erfolg!

Im September 2013 war die Entscheidung für uns gefallen: Wir dürfen nach Nepal reisen. Im Vorfeld der Reise trafen wir uns öfters, um unser Englisch aufzufrischen und uns auf Land und Leute vorzubereiten. Am 23. November starteten wir – begleitet mit vielen guten Wünschen von unseren Kolleginnen – vom Münchener Flughafen in unser Abenteuer. Nach einem Zwischenstopp in Abu Dhabi landeten wir um 15.35 Uhr Ortszeit in Kathmandu.

Mit dem krankenhauseigenen Auto ging es im chaotischem Berufsverkehr nach Dhulikel – im Dauerstau schafften wir 30 Kilometer in etwa einer Stunde. Der Verkehr war unglaublich. Eine Straßenverkehrsordnung war für uns nicht erkennbar, jeder fuhr, wie er wollte – Motorräder beladen mit vier Personen und maximal einem Motorradhelm, Tiere auf der Fahrbahn, keine Fahrtrichtung einhaltend, frontaler Gegenverkehr, Personen aus dem Fahrzeug hängend, Personen oder auch Tiere am Busdach oder riskante Überholmanöver waren an der Tagesordnung.

Erstes Aufeinandertreffen im Hospital

Im Dhulikel Lodge Resort bezogen wir unser Zimmer, das für seine gigantische Aussicht (mountain view) bekannt ist. Die Häuser sind ohne Heizungssystem, sodass wir von den kalten Temperaturen nach Sonnenuntergang doch überrascht waren. Dankbar nahmen wir nach zwei Tagen einen Heizstrahler und eine Wärmflasche, die sich abends plötzlich im Bett befand, an. Mit Navi ausgestattet suchten wir am näcähcshtsten Tagg unseren Einsatzort auf. Dr. Subash, ein Radiologe, der für einen Monat bei uns in der Praxis im MVZ Dr. Neumaier und Kollegen war, nahm uns zur allmorgendlichen Besprechung mit. Dort berichtet täglich unter Leitung des Klinikchefs Dr. Ram jede Abteilung über den vergangenen Tag. In diesem Rahmen begrüßte uns Dr. Ram offiziell. Im Meeting wurde für uns deutlich, dass das Teilen von Wissen für Ihn eine bedeutende Rolle für die positive Entwicklung des Landes und dessen Menschen ist. Als wir unsere Arbeitsplätze aufsuchten, spürten wir, was es bedeutet in einem Krankenhaus in Nepal zu sein – das angekündigte CT war noch nicht da, und das vorherige Gerät war schon abgebaut. Schade!

Von nun an schauten wir unseren sieben männlichen Kollegen im konventionellen Röntgen über die Schulter. Sie verstanden es mit einer „antiken“ Röntgenanlage und einer sehr modernen digitalen Nachbearbeitung gute Aufnahmen zu erstellen. Der Strahlenschutz hatte allerdings mit der alten Röhre nicht unser gewohntes Niveau, das lässt sich erst mit dem neuen Equipment umsetzen. Die Kollegen versuchten uns ausgesprochen freundlich und geduldig in Ihren gut funktionierenden Workflow einzubinden – wobei das Schreiben von nepalesischen Namen und das Verstehen des englischen Alphabets mit nepalesischen Akzent schon eine große Herausforderung für uns darstellte.

Andere Kultur – andere Arbeitsweise

Besonders erstaunte uns aber der unkomplizierte Umgang mit den doch häufig sehr kranken Patienten, die sich im Freien vor der Tür mit ihrem Röntgenauftragsschein einfanden. Die Scheine wurden einfach eingesammelt und abgearbeitet. Während der eine Patient sich im Raum noch ankleidete, zogen die nächsten sich schon aus. Auch waren meistens Angehörige zugegen. Das Auskleiden war eher sparsam, vielleicht aufgrund der Raumtemperatur (auch das Personal trug Anorak), wegen des Schamgefühles oder der großen Menge an Kleidungsstücken, sodass häufig auf den Aufnahmen Artefakte (Ketten, Schlüssel, Geld, Ohrringe und vieles mehr) mit abgebildet wurden.

Dhulikel Hospital verfügt über 15 outreach centres, von denen wir Dungkarkha besuchen durften. In bestimmten Abständen werden diese von einem Arzt betreut, der Medikamente und sonstige Materialien anliefert. Nach einer wilden Fahrt auf holprigen Straßen, durch Flüsse und enge steile Bergstraßen erreichten wir Dungkarkha. Wir besichtigten die kleine Klinik, genossen gemeinsam das Frühstück (Milchreis mit Pfeffer, Zimt und Kokosraspeln) und das Mittagessen und warteten geduldig auf Patienten inmitten einer wunderschönen Landschaft.

Während unseres zehntägigen Aufenthalts begleiteten uns verschiedenen Kollegen bei unseren Ausflügen am Feierabend und am Samstag, ihren einzigen freien Tag – 48-Stunden-Woche, sechs Tage.Wir besichtigten in der näheren Umgebung einige Sehenswürdigkeiten wie die Bhudda-Statue, den Kali-Tempel (1000 steps) sowie die Orte Bhaktapur und Banepa. Den Sonntag gaben wir uns selber frei und organisierten uns einen geführten Ausflug zum Namobuddha-Tempel. Wir fuhren mit unserem Guide zum Tempel, dem wichtigsten buddhistischen Pilgerziel des Landes. Danach machten wir uns zu Fuß auf Rückweg der steil nach unten durch kleine ländliche Dörfer, die von terrassenförmig angelegten Anbauflächen, Orangenplantagen und Gemüsegärten umgeben waren. Auf unserer Wanderung begegnete uns Tierhaltung aller Art am Straßenrand bis wir nach rund zehn Kilometern Panauti erreichten.

Zum Abschluss unseres Nepalaufenthaltes organisierte Frau Neumaier für uns eine wunderschöne dreitägige Sightseeing-Tour durch Kathmandu und Umgebung. Wir besuchten im Kathmandu-Tal Bhaktapur, Patanund natürlich Kathmandu selbst. In diesen Städten sahen wir unzählige Tempel, historische Plätze und die zwei bedeutenden Stupa`s (Swayambhunatti Stupa und Boudhanath Stupa), die zum Unesco-Weltkulturerbe zählen. Unser Reiseführer erzählte uns auf sehr persönliche Weise viel über Land und Leute und ihre derzeitige Lebensweise.

Rückblickend auf den zehntägigen Aufenthalt im Krankenhaus Dhulikel konnten wir für uns feststellen, dass wir uns zwar nicht wie erhofft einbringen konnten. Dafür hatten wir aber genügend Zeit für viele interessante und informative Gespräche über die doch sehr unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbedingungen in Nepal und Deutschland. Wir glauben, dass durch die persönlichen Kontakte zu den nepalesischen Kollegen, die übrigens dank Facebook immer noch existieren, beide Seiten profitieren konnten. Wir haben die nepalesischen Menschen als ausgesprochen freundlich und hilfsbereit kennengelernt.
MVZ Dr. Neumaier & Kollegen
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